Die minimalistische Fahrradküche

Die Themen Kochen und Ernährung haben für uns einen besonderen Stellenwert – Pascal der leidenschaftliche Esser & weltbeste Koch und ich, die leidenschaftliche Esserin und Frau vom Fach. Um so mehr achten wir drauf, was bei uns im Kochtopf landet. Demnach haben wir auch unserem Equipment einen besonderen Stellenwert zugesprochen und es galt das richtige Maß zwischen Funktionalität und Luxus zu finden.

Unsere Grundausstattung
  • Kocher MSR Whisperlite International
  • 3 l Topf von Solo Stove
  • 1,5 l Topf von Solo Stove
  • Feuerzeug
  • 2 Teller
  • 2 Tassen
  • 2 x Besteck
  • Verschlussklemmen
  • 10 l Wasserbehälter von Sea to Summit
  • Schwamm
  • 2 Klappmesser von Opinel
  • Gewürze
  • 2 Brotboxen
  • 2 Strohhalme
  • Kochlöffel aus Holz
  • Wäscheleine von Sea to Summit
  • Schneidebrett
  • Plastiktüte (unsere Mülltonne)
  • Kernseife
  • Handtuch
  • Lappen
  • Dr. Bronner’s Naturseife

Mit was kocht ihr?

Wir kochen mit dem MSR Whisperlite – robust, leicht und läuft mit Petroleum, Rein- und Autobenzin. Bei den Töpfen haben wir uns nach langem Abwegen gegen Aluminium und Titan entschieden, sondern für Edelstahl. Edelstahl ist gesundheitlich unbedenklich und äußerst komfortabel in der Handhabung – denn hier brennt uns so schnell nichts an.

Wie erledigt ihr Euren Abwasch?

Zum Abwaschen nutzen wir entweder den Wassersack oder eben einfach den größten Behälter der eh abgewaschen werden muss. Die Prozedur ist dann wie folgt: Sind wir mit Kochen und Essen fertig, werden die Reste verpackt und erneut Wasser aufgesetzt. Ist das Wasser warm – Dr. Bronners rein und abwaschen. Ist die Arbeit dann getan, kann das Wasser einfach weggeschüttet werden, da nur natürliche Inhaltsstoffe verwendet werden.

Und der nasse Lappen und das Handtuch? Die trockenen einfach während der Fahrt oder eben auf der Leine. Das handhaben wir mit dem Wassersack übrigens genauso.

Unser Tipp: Nutzt auch für den Abwasch Handtücher und Lappen aus Mikrofaser- sie trocken einfach deutlich und lassen sich so auch schnell mal waschen.

Und die Wäsche?

Eigentlich gibt es bei uns keinen großen Unterschied zwischen dem Abwasch und dem Waschen unserer Wäsche. Wassersack, Dr. Bronners und ein wenig Muskelkraft. Für hartnäckige Flecken benutzen wir Kernseife. Meist waschen wir unsere Wäsche spät am Abend – so kann sie einfach über Nacht trocknen, denn Wäsche trocknet auch bei Kälte super.

Müssen wir einmal dicke Sachen waschen, erledigen wir dies an einem besonders schönen Ort und nutzen den Tag quasi als Pause. Waschsalons nutzen wir nur in Ausnahmefällen.

Übrigens: Waschen wir ab oder die Wäsche, nutzen wir immer das Wasser aus Seen oder Flüssen.

Was macht ihr denn eigentlich mit eurem Müll?

Gerrell versuchen wir natürlich so wenig Müll wie möglich zu produzieren – unter anderem gerade wegen der Entsorgungsproblematik. Unsere Lösung für dieses Problem: Wir haben einen Mülleimer dabei, nämlich eine Uraltplastiktüte. Müll rein, bei der nächsten Gelegenheit ausleeren und wieder von vorn. Ekelfrei transportieren lässt er sich dank Verschlussklemme übrigens auch weitestgehend.

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